Archiv für den Monat: Mai 2011


Elba 2011

Nach dem letzten Elba Aufenthalt im letzten Herbst verbringe wieder ein wenig Zeit auf der wunderbaren Insel im Mittelmeer. Leider kann ich nicht mehr dieselbe Tauchbasis nützen wie letztes Jahr weshalb ich mich für OmniSub entschieden habe.

Geplant sind einige Tauchgänge wobei ich nun über ein Unterwassergehäuse für meine Sony DSC-HX5V verfüge. Es werden sicher ein paar Fotos entstehen welchen ihren Weg auf dieses Blog finden :)

Wenn alles klappt gibt es von unterwegs ein paar Zeilen in Wort und Bild damit auch Ihr als meine Leser etwas davon habt.


Mein neuer Begleiter – myPocket Router

Auch in Zeiten wo beinahe jedes aktuelle Smartphone die Möglichkeit von Teethering / oder Private Hot-Spot bietet gibt es noch Scenarien wo ein normaler WLAN basierender Router seine Vorzüge hat. Aus diesem Grund hört mein neuer Begleiter auf den Namen myPocket Router und stammt aus dem Hause D-Link.

Ja, normalerweise würde ich kein D-Link Gerät kaufen. Hierbei handelt es sich jedoch um ein praktisches kleines 3G Router Gerät mit Akku, welches seinen Dienst auch unter der Marke D-Link verrichtet.

Sowohl als Modem wie auch als WLAN Router (inkl Fileshare auf microSD Basis) einsetzbar bietet dieses kleine Gerät für knappe 3h auch da Internet, wo sonst kein Netz verfügbar ist. Einziger Netagivpunkt: Maximale Downstream-Rate ist 3.6Mbps obwohl technisch 7.2Mbps möglich ist. Für meine Zwecke jedoch mehr als genügend.

Im Vergleich zu einem Novatel Mifi (wohl die Referenz in der Kategorie) bietet der myPocket Router ein sehr gutes Preis/Leistungsverhältnis und ist auch für nicht versierte Benutzer geeignet da sich das Webinterface wie auch die einfach gehaltene Software (im USB Modem Betrieb) einfach bedienen lässt.

Zum Abschluss noch ein paar technische Facts zum myPocket Router DIR-457 von D-Link:

WLAN:
802.11b/g 2.4 GHz (WEP/WPA/WPA2)

Router:
HSDPA – Up to 3.6 Mbps downlink, HSUPA – Up to 384 Kbit/s uplink

Firewall:
SPI und DoS, IPSEc/PPTP/L2TP VPN pass-through, MAC address filtering

Schnittstellen:
USB Port zum Aufladen und Verbindung mit PCBesonderheiten: microSD Slot um Dateien untereinander zu teilen, Standard 6-pin SIM card slot


Language Pack Installation auf Windows 7 Professional mit SP1

Vistalizator

Bis anhin konnte durch das Tool Vistalizator problemlos auf einer Windows 7 Professional Installation eine zusätzliche Sprache installiert werden. Seit jedoch das Service Pack 1 für Windows 7 verfügbar ist, funktioniert dies nicht mehr ganz so einfach.

Nachfolgend eine kleine Anleitung wie dennoch zusätzliche Sprachen installiert werden können! Diese Anleitung ist für Windows 7 SP1 gedacht. Unter Windows 7 RTM (ohne SP1) kann nach wie vor der normale Vistalizator in Version 2.4 verwendet werden!

Installation einer zusätzlichen Sprache für Windows 7 Professional mit SP1

Schritt 1: Language Pack herunterladen

Die entsprechenden Language Packs werden direkt von Microsoft über die Windowsupdate.com Webseite zur Verfügung gestellt:

-> Direkte Links zu den jeweiligen Language Packs

Schritt 2: Language Pack in CAB Datei umwandeln

Starten Sie exe2cab und wählen Sie das gewünschte, zuvor heruntergeladene Language Pack um daraus eine CAB Datei zu erstellen.

Schritt 3: Installation des Language Packs mit DISM

Öffnen sie ein cmd (als Administrator starten) und installieren Sie die gewünschte Sprache mit folgendem Befehl:

Übergeben sie dabei den Pfad zu der zuvor erstellten CAB Datei der gewünschten Sprache: /packagepath:<<PFAD ZU DER ERSTELLTEN CAB DATEI>>

Schritt 4: Gewünschte Systemsprache über Vistalizator festlegen

Natürlich könnte man die gewünschte Systemsprache auch über manuelle Registry Anpassungen festlegen. Bedeutend einfacher geht dies jedoch durch Vistalizator.

Vistalizator im Kompatibilitätsmodus für „Windows 7“ starten (es gibt sonst eine Fehlermeldung) und gewünschte Sprache festlegen. Hierzu die gewünschte Sprache auswählen und rechts davon auf „Change Language“ klicken. Nach der Änderung muss das System neu gestartet werden.

Entfernen einer zusätzlichen Sprache für Windows 7 Professional mit SP1

Natürlich lässt sich ein Language Pack auch wieder deinstallieren! Wichtig ist hierbei, dass die zu deinstallierende Sprache nicht aktiv geschaltet ist.

Schritt 1: Eine alternative Sprache aktivieren

Als erstes mittels Vistalizator eine vorhandene Sprache aktivieren (nicht diejenige welche deinstalliert werden soll) und das System neu starten.

Schritt 2: Deinstallation des Language Packs mit DISM

Schritt 3: Installation des Language Packs mit DISM

Öffnen sie ein cmd und installieren Sie die gewünschte Sprache mit folgendem Befehl:

Übergeben sie dabei den Pfad zu der zuvor erstellten CAB Datei der gewünschten Sprache: /packagepath:<<PFAD ZU DER ERSTELLTEN CAB DATEI>>

Die häufigsten Probleme / Fragen / Unklarheiten

Die Installation klappt nicht?

Die häufigsten Fehler bei der Installation entstehen entweder durch die falsche Language Pack Version oder wenn der Pfad zur .cab Datei falsch übergeben wird. Um mögliche weitere Fehler zu umgehen ist es wichtig, den Command Prompt als Administrator (rechter Mausklick auf die Eingabeaufforderung, Als Administrator starten) ausgeführt wird. Achtet bei der Version zwingend auf die korrekte 32/64 Bit Version (inkl. SP1 oder ohne).

Languagepack ist installiert, wie weiter?

Die Sprache kann nun bequem über den Vistalizator angepasst werden. Ganz nach dem Motto Installation über DISM, festlegen der Sprache über Vistalizator.

Lesen ist von Vorteil

Viele der mir zugetragenen Fehler oder Probleme sind durch ungenaues lesen des Artikels entstanden. Bitte zuerst den ganzen Artikel lesen, verstehen und anschliessend umsetzen. Eine unsaubere Installation eines Languagepacks kann relativ schnell zu einem verschossenen Betriebssystem führen.

Schlusswort

Ich habe dieses Vorgehen bereits auf mehreren Systemen getestet. Trotzdem ist dieser Vorgang auf eigene Gefahr hin auszuführen. Für mögliche Schäden übernehme ich keine Verantwortung. Erstellen Sie unbedingt ein Backup des Systems bevor sie eine Sprache hinzufügen oder entfernen.

Viel Spass mit Windows 7 Professional SP1 in ihrer gewünschten Sprache.


TeamViewer per Webbrowser nutzen

Ich nutze ja bekanntlich seit geraumer Zeit TeamViewer für Support und Hostaccess Zwecke. Seit längerem ist TeamViewer auch direkt per Browser nutzbar wodurch keine Admin Berechtigungen oder ähnliches benötigt wird.

Mehr Infos findest du direkt auf der Newsletter von TeamViewer:

http://www.teamviewer.com/mailings/online/2010_06_connector_de.html

 


Lenovo System Update Session Cleanup

Unnötige Platzverschwendung

Wer mit Lenovo arbeitet kennt garantiert auch Lenovo System Update. Die Anwendung ist praktisch um Treiber und Lenovo-spezifische Software für das aktuell zu installierende System herunter zu laden. Wer das mehrfach tut oder eines der neueren Geräte installiert kennt ebenfalls die Problematik, dass danach im Ordner Session (z.B. C:Program FilesLenovoSystem Updatesession) eine Menge Platz unnötig verschwendet wird. Wer jedoch den kompletten Inhalt des Ordners löscht kann danach System Update nicht mehr startetn und eine Neuinstallation der Anwendung wird fällig.

Was darf gelöscht werden?

Wer jedoch die Anwendungsrelevanten Dateien system, temp QuestResponse.xml und updates.ser bestehen lässt, kann gefahrlos alle weiteren Verzeichnisse (was schnell einmal mehrere GB Speicherplatz entspricht) löschen und somit platz schaffen.

Wird nun System Update erneut gestartet werden einige Ordner neu erstellt. Insgesamt handelt es sich aber nur um wenige KB Daten was weiter von Bedeutung ist.